Osteopathie für Babys und Kinder

Die osteopathische Behandlung von Neugeborenen (bis zum Alter von ca. 6 Monaten) hat sich u. a. bewährt bei

  • Frühgeburten,
  • problematischen Geburtsverläufen (z. B. Zangen-/Saugglocken-/Kaiserschnittgeburt, besonders lange oder besonders schnelle Geburt, medikamentöse Beschleunigung oder Auslösung der Geburt),
  • Asymmetrien,
  • Überstreckungstendenzen,
  • Neugeborenenkoliken und bei sog. Speikindern,
  • Kindern mit Schlafstörungen und anderen Auffälligkeiten.

Auch Kinder ohne klinischen Befund können präventiv vorgestellt werden.

 

Die funktionelle Osteopathie (einschließlich der craniosacralen Therapie) ist mit ihrer feinfühligen Herangehensweise besonders für Neugeborene geeignet. Mit wenig Einflussnahme kann sie im noch sehr „flüssigen“ kindlichen System hilfreiche Veränderungen bewirken.

Vorgeburtliche Spannungsmuster und Membranspannungen, die häufig als Folgen der Geburt auftreten, können die gesunde Regulation des Körpers behindern. Störungen können sich nicht nur auf die blockierten Areale beschränken, sondern sich auch auf andere Bereiche, wie die inneren Organe und das Nervensystem, ausdehnen. Werden die Spannungen gelöst, kann die Selbstregulation ungestört stattfinden.